Worum es hier überhaupt geht ? Kurz gesagt um die Lebensqualität von weit über 1 Million Menschen im Saarland, der Westpfalz und der Süd-Eifel , deren dicht besiedelter und landschaftlich schöner Lebensraum von Militärs und Politikern kurzerhand zum Lärmreservat erklärt wurde. Ist das nicht etwas übertrieben ? Kommt wohl auf die persönliche Ansicht an. Deshalb hat jeder Besucher dieser Seite die Möglichkeit, sich einen neutralen Eindruck der Situation zu verschaffen. Hier werden ausschließlich nachweisbare Fakten unter Berücksichtigung journalistischer Grundregeln aufgezeigt. Eine Bewertung der Thematik ist angesichts der unterschiedlichen Wahrnehmungscharakteristika jedes Einzelnen nur subjektiv möglich. Bewertungen von Lautstärke hängen sowieso von der jeweiligen Umgebung und Verfassung des Hörers ab. Nackte Dezibel-Zahlen sind für den "Normalbürger" nicht so aussagekräftig als echte "Naturaufnahmen". Deshalb sind in meinen Bewertungen auch reale Ton- u. Videodokumente hinterlegt, die einen Vergleich des Lärms mit normalen Umgebungsgeräuschen (Vogelgezwitscher, fahrende Autos, spielende Kinder ect. ) herstellen. Hören Sie einmal bewusst in die Aufnahmen hinein und versuchen Sie die Umgebungsgeräusche wahr zu nehmen. Es wird nur selten gelingen. Wenn man Vögel und Autos aus 10 Metern Entfernung nicht mehr hören kann, und Kinder sich nichts mehr beim Spielen zurufen können, weils drum herum nur noch dröhnt, ist das nicht übertrieben - oder ? Welche Auswirkungen hat diese Art Lärm auf viele Menschen ?Zum einen die bekannten Beschwerden, wie Konzentrationsschwäche, Bluthochdruck, Depressionen, Schlafstörungen und zum anderen weitere, die mit der Art der Geäuschentwicklung zu tun haben. Bei dem unregelmäßigen und nicht vorauszusehenden Emisionen, die hier stattfinden kommen, je nach Konstitution weitere psychische Auswirkungen hinzu wie z.B. Angst, Panik, Wut, Hilflosigkeit. Diese Symptome ähneln denen, die u.a. auch Vergewaltigungsopfer meist beschreiben. In der Tat kann hier auch im weitesten Sinne von "akkustischer Vergewaltigung" gesprochen werden, da man als Betroffener weder eine Möglichkeit zur Flucht (im Umkreis von 70 km, keine Besserung) , noch zur Bekämpfung der Ursache (Lärmquelle) hat.
Ein weiterer großer Aspekt bei dieser Art des Lärmterrors ist, daß man ihn nicht einplanen kann. Es kann nicht vorhergesehen werden wann, wie laut, wo und wie lange die Lärmbelästigung sein wird. Ob man morgens im Wald (oder im Naherhohlungsgebiet) mal die Ruhe genießen kann ist Wochentags nicht voraussehbar. Ironisch daran ist, daß die Tasache daß Lärm krank macht von dem Umweltministerien so propagiert und von anderen Regierungsstellen wohl offensichtlich ignoriert wird. Zudem müssen wir als Betroffene nicht nur den dadurch entstehenden volkswirtschaftlichen Schaden durch unsere eigenen Steuern wieder ausgleichen sondern bekommen auch noch "zum Dank" die Umwelt geschädigt und erhalten einen nicht zu unterschätzenden Wohnwertverlust. Was können Sie als betroffener Bürger tun ? Nutzen Sie die Möglichkeiten, die die Demokratie bietet. Protestieren Sie bei Ihren zuständigen Politikern und beschweren Sie sich bei den unter dem Menüpunkt "BESCHWERDESTELLEN " aufgeführten Stellen. Was sollten Sie nicht tun ? Denken Sie nicht , früher war's noch schlimmer oder es wird schon von alleine besser. Nein ! im Gegenteil - es wird wohl noch schlimmer kommen !
Da der Flugbetrieb in der TRA LAuter seit 2003 immer stetig angestiegen ist ( zuerst nur bei schönem Wetter, dann Dienstag und Donnerstag, neuerdings täglich bis in die Nacht), und für die Verursacher kein Grund besteht auf das für sie ideale Test-Gebiet zu verzichten, sollte man so naiv eigentlich nicht sein. ( mehr dazu unter "Fakten" )
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